Neues vom aktuellen Buchprojekt

24. April 2020

Seufz … wieviel Zeit ist vergangen seit meinem letzten Eintrag … und was ist alles geschehen. Seit Wochen fühle ich mich extrem Gegängelt und verschwende meine Energie an Ärger darüber. Von Zeit zu Zeit lasse ich ihn in Leserbriefen und Kommentaren heraus. Anders kann ich nicht atmen.

Das Kapitel über den Buddhismus und das alte China und Japan ist beendet. Es ist wie das 10. ein recht langes geworden, aber zum ersten Mal habe ich die Grundzüge dieser facettenreichen Religion verstanden 🙂 Und das Tao ist schon interessant, auch wenn stets Mysterien mitschwingen. 

Als nächstes geht es in die Levante zur Entstehung der monotheistischen Idee, die die drei größten Schriftreligionen bis heute prägt …

 

01. Januar 2020

Das Jahr fängt gut an: Kapitel 11, „Zarathustras Offenbarung“, ist beendet.
Jetzt geht es nochmal nach Indien, dann nach China und Japan. Ich habe zwei weitere Bücher bestellt über die Mythologien im alten China und Japan vor der Zeit der neuen Religion … und über das Tao … ein wahrhaft philosophischer Schatz …

Dezember 2019

Das 10. Kapitel ist endlich fertig. Es ist das bislang längste und wird vermutlich auch das einzige mit 30 Buchseiten sein. Und dabei habe ich mich schon kurzgefasst 😉
Das Arbeiten fällt mir derzeit leicht … jetzt geht es erstmal ins alte Persien … danach gibt es eine Richtungsänderung nochmal zurück nach Indien und in den fernen Osten auf den Spuren des Buddhismus …

Oktober 2019

Der Sommer eignet sich bei mir einfach nicht zum konsequenten Arbeiten … jedenfalls nicht im Büro. Dafür habe ich kiloweise Tomaten geerntet und die späten grünen zu Chutney verkocht. Ich war den gesamten Juni in Italien – Kalabrien und Apulien – und lerne weiter Italienisch. Mit Freude … me piace molto 🙂 Und wir haben den gesamten August die Wohnung renoviert vom Boden bis zur Decke.

Aber jetzt geht es weiter. „Der Tod und die Ägypter“ ist ein längeres Kapitel … die Welt der indischen Götter ist ebenso bunt und voller Geschichten. Vor allem die Legenden über die Entstehung des Kosmos ziehen mich immer wieder in ihren Bann.

Wenn es draußen kalt und dunkel ist, lässt es sich im Büro wieder vortrefflich arbeiten …

Mai 2019

Die nächsten Kapitel haben schon einen Namen, ganz fertig sind sie noch nicht …

Kapitel 9: Der Tod und die Ägypter
Kapitel 10: Das ewige Rad (Indien)
Kapitel 11: Das Gewicht der Seele (Persien)
Kapitel 12: Wein, Zank und Gesang (Griechen und Römer)

Januar 2019

Und wieder dauert alles länger, als geplant. Im letzten Sommer habe ich die übliche Gartenpause eingelegt. Spätsommer und Herbst brachten einige freudige Ereignisse in der Familie, die mich beschäftigt und zugegeben abgelenkt hatten.

Das achte Kapitel ist fast fertig. Sein Titel:
Who ist who in der Götterwelt – I

Wir befinden uns um 1500 v.u.Z. in Mesopotamien und an der östlichen Mittelmeerküste, das als das Land Kanaan bekannt werden sollte. Danach geht es nach Ägypten und Indien … bevor wir in den Fruchtbaren Halbmond und die Levante zurückkehren, etwa um das Jahr 1000 v.u.Z.


September 2018 — aus dem Vorwort

Liebe Leser, glaubt ihr an Gott? An eine überirdische Macht, die eure Geschicke lenkt, auf euch aufpasst? Ein Gott, der ewig ist und schon immer da war – einer, der am Anfang allen Seins steht? Wenn ja, gehört ihr zu den geschätzten gut vier Fünfteln der Menschheit, denen es ebenso geht. Oder die rein statistisch einer Religion angehören. Das sind erstaunlich Viele …

Es klafft eine große Lücke zwischen den persönlichen Vorstellungen der Menschen und den Wahrheiten, die in den Büchern stehen. Und die Wahrheiten der einzelnen Religionen – ihre Lehren – widersprechen sich. Was ist nun wirklich richtig?

Ich lade euch ein, euch von unseren Vorfahren und ihren Vorstellungen vom Kosmos und den himmlischen Wesen erzählen zu lassen. Eine spannende Reise in die alte Welt der Götter wartet auf euch …


Januar 2018 — Neue Entwicklungen …

es dauert alles länger, als geplant. Im Sommer habe ich eine Pause eingelegt … turbulente Zeiten in der Familie und die Gartenarbeit erforderten es. Im frühen Herbst ging es mit Schwung weiter und rasch waren die ersten fünf Kapitel fertig.

Ich hatte mir vorgenommen, diesmal eine Agentur für mein Werk zu begeistern … und ein wenig ist es auch gelungen. Meine favorisierte Agentur Schoneburg in Berlin meldete sich recht schnell. Leider ist das geplante Werk in der Sachbuchbranche für Erwachsene nicht zu vermitteln – dazu müsste ich berühmt sein oder eine bekannte Koryphäe. Nun, weit gefehlt. Aber es gibt eine andere Möglichkeit, für den Inhalt eine Leserschaft zu finden: es kann ein Jugendbuch werden!

Anhand der Tipps des Agenten und nach verschiedenen Überlegungen habe ich mich an die Überarbeitung gemacht … und es funktioniert 🙂 Es gibt gar nicht so viel zu ändern, die Struktur war von Anfang an so geplant, wie sie jetzt ist. Allerdings ist Schoneburg keine Agentur für Jugendliteratur und so werde ich ein weiteres Mal einen Suchlauf starten … Dennoch bin ich für das wohlwollende Feedback des Agenten dankbar.

Der Arbeitstitel war weniger „praktisch“ – er heißt jetzt:

„Welcher Gott ist denn nun der richtige?“

Die Kapitel sind kürzer … aus den „ersten Gottmenschen“ sind zwei Kapitel geworden:

Das Königtum kommt vom Himmel
Sonne, Mond und Sternbilder

Die nächsten beiden lauten:
Ärger mit den Geschöpfen – die große Flut
Menschen aus Lehm und Geist

Mit dem Schreiben sortieren sich die Kapitel wie von selbst. In den Dialogphasen beschäftigt sich mein jugendliches Gegenüber derzeit mit dem Service-Center der Götter und ihren verkabelten Ohren … es ist eine große Schar 🙂

Aktuelle Quelle auf dem Schreibtisch:
„Adam, Eve and the Devil“ von Korpel & de Moor


Februar 2017 — Die ersten Kapitel sind geschrieben …

Es geht leichter, als gedacht – alles fällt an seinen Platz. Die Gliederung ist deutlich komplexer, aus geplanten sieben Kapiteln sind siebzehn geworden.

Kapitel 1: Der Mensch erwandert die Erde
Kapitel 2: Erträumte Welt
Kapitle 3: Schamanen und Geistmächte
Kapitel 4: Die ersten Gottmenschen

Neuer Arbeitstitel: Das Regenbogenwendelstiegensamsāra

November 2016: Die Dokumente mit dem gesammelten Rohmaterial schwellen an.

Manchmal denke ich: Was hast du dir nur dabei gedacht?
Die Gliederung hat sich ein wenig geändert … mehr später …


Februar 2016 — Genug gelesen.

Das vorerst letzte Buch auf dem Rechercheberg (linker Stapel) ist nach rechts gerückt. Es heißt „Der Himmel – eine Kulturgeschichte“ von Lang & McDannell

Arbeitstitel: „Was sagst du dazu, Enlil?“ oder „Gestatten, Gott – D.E.R. Gott“. Der erste Entwurf einer Gliederung sieht so aus:

1 Geister der Wälder und Berge
2 Menschen schreiben Geschichten auf
3 Die Götter wollen versorgt sein
4 Kämpfende und siegende Götter
5 Es kann nur Einen geben
6 Zurück zu Gaia

Für diesen Plausch mit „Gott“ während der Kühle des Abends in seinen Gärten lagen links Werke über unsere Vorfahren, die Indoeuropäer, „Die Geschichte Mesopotamiens“ von Dietz Otto Edzard, ein spannendes Buch über das „Historische und biblische Israel“ von Reinhard Gregor Kratz, „Götter und Mythen der Antike“, die „Edda“ und eine von holländischen Theologen erarbeitete kleine Fundgrube über die literarischen Vorlagen der biblischen Schöpfungsgeschichte. Natürlich auch Bücher über Hinduismus, Buddhismus und dem Islam, Zoroastrismus, Judentum und Ägyptische Mythologie. Das Buch von Brigitte Groneberg „Die Götter des Zweitstromlandes“ war eine Offenbarung. Ebenso die bereits seit langem gelesenen Bücher von Finkelstein (& Silberman), Karl-Heinz Deschner und „Die Gnosis“ von Christoph Markschies. Und das sind längst nicht alle …

Ihr dürft sehr gespannt sein …

Pressestimmen

Härten einer knallharten religiösen Erziehung
Überall stecken die Talente. (…) Eine horrible Herrlichkeit … eine beschwerliche, hoch ernste Geschichte … die Zuhörer in der abgedunkelten Buchhandlung sind ganz still.

Zur Lesung in der Rickerschen, September 2015, Gießener Anzeiger

Wenn Leben auf Glaube trifft
Die rege Diskussion nach der Lesung zeigt, dass der Roman einen Nerv trifft. (…) So spiegelt der Roman nicht nur Auswirkungen von religiösem Fundamentalismus authentisch wider, sondern kann auch als Paralbel für eine Sozialisierung in totalitären Systemen gesehen werden.

Zur Lesung am Labyrinth, Juli 2015, Wetzlarer Neue Zeitung

Die Welt der Strenggläubigen wird nie diffamiert oder ins Lächerliche gezogen.

Februar 2015, Gießener Anzeiger

Abtauchen in Parallelwelt
… Dieses Spannungsfeld nutzt Elke Metke-Dippel, um ihre Heldin behutsam, aber unerbittlich in immer größere Gewissenskonflikte zu treiben.

10. Februar 2015, Wetzlarer Neue Zeitung

Mittelhessen ist mediale Hochburg der christlichen Fundamentalisten
Die Autorin … setzt sich kritisch mit der Botschaft des christlichen Glaubens, gerade auch in seiner radikalen Auslegung und seiner lebensfeindlichen Sexualmoral, auseinander. … Als generelle Absage an das Christentum sollte man “Unglaube“ aber nicht verstehen, sondern als sachkundige Auseinandersetzung mit dessen fundamentalistischen Auswüchsen und als ein Beispiel dafür, wie schwierig es sein kann, in einer von irrational-strengen Moralvorstellungen geprägten Gesellschaft erwachsen zu werden. … Metke-Dippel beschreibt dies mit angenehm klarer Sprache und mit einer durchaus in den Bann ziehenden Geschichte.

6. Januar 2015, Gießener Allgemeine